Bettina Lohaus
Bettina Lohaus

Offenes Atelier 01.06.2012

moderne Bilder, Lesung mit hochkarätigen Autoren, mitreißende Musik

Köln – Hochkarätige Künstler im „Offenen Atelier“ (Bericht von Jana Englels)

Lange war es angekündigt, die Einladungen verschickt, am Freitag, den 1. Juni 2012, war es endlich soweit. Bettina Lohaus und Marijan Dadic öffneten die Türen ihres gemeinsamen Maler-Ateliers in Köln-Kalk und ließen die vielen Besucher, die dem Aufruf gefolgt waren, hinein in die Räumlichkeiten ihres künstlerischen Schaffens.

 

Seit 2008 arbeiten die beiden gemeinsam in diesem Atelier, nachdem Professor Knabe, bei dem sie beide Malerei und Graphik studierten, zusammen gebracht hatte. Dort spürt Bettina Lohaus, wie sie selbst sagt, den Sehnsüchten der Menschen und der daraus folgenden lebenslangen Suche nach und hält sie in ihren Bildern fest. Marijan Dadic, geboren in Bosnien-Herzegowina, einst Franziskanerpater, verarbeitet die Erinnerungen an seine Heimat und nimmt immer wieder christliche Motive in seine Bilder auf.

 

Begrüßung und das Geleit durch den Abend übernahm Bettina Lohaus, denn es erwartete das Publikum neben der Ausstellung einer Vielzahl künstlerisch anspruchsvoller Gemälde, auch ein proffessionelles literarisch-musikalisches Programm.

 

So gaben die Musikerin Dorothee Emondts und der Schauspieler/ Dramaturg / Theaterleiter Udo Höppner eine Kostprobe ihres aktuellen Programms „Schwer.Mut!“, in dem sie musikalisch überraschend Songs von u.a. Nirvana und Lindenberg sinnlich-melancholisch interpretieren sowie eigene Kompositionen darbieten. Dorothee Emondts brachte außerdem einige brandneue Eigenkompositionen zu Gehör, die sie zu Texten von Alexandra Schulz geschrieben hat. Sie bezauberte das Publikum ganz besonders durch ihre charakteristische Stimme. 

 

Für den literarischen Teil konnte Bettina Lohaus die mehrfach preisgekrönte Autorin Regina Schleheck und den ebenfalls preisgekrönten Autor Harry Michael Liedtke gewinnen, die sie von einigen gemeinsamen Lesungen zur Anthologie "unterwegs" kennt. Mit ihrer Geschichte „Die Schlampe“, die zu den besten des Würth-Literaturpreises 2012 zählt und demnächst in der Anthologie des Würth-Preises veröffentlicht wird, sorgte die lebenslustige Regina für Staunen, Anteilnahme und tiefes Durchatmen in den Reihen.

 

Harry Michael Liedtke, der sich selbst als die „Feddersen“ in diesem eingespielten Autorenteam bezeichnet, las seine weniger traurigen, aber mitnichten weniger ansprechenden Kurzgeschichten „Poseidons Zorn“ , „Im Handumdrehen“ und „Burn Baby, burn!“. Letztere erschien in der Anthologie „Unterwegs“ des Internet-Autorenforums Netzkritzler.

 

War es während der Lesungen doch recht still im Atelier, nahmen viele der Gäste in Anschluss die Möglichkeit war, mit den Künstlern im Zwiegespräch mehr über deren Inspirationen, die Einflüsse während der Entstehung ihrer Werke zu erfahren und die Bilder zu erwerben. 

 

Es wurde ein vielseitiger und gelungener Abend, an dem der künstlerische Funke deutlich auf das Publikum übersprang. Das nächste Offene Atelier wird sich von Vielen mit Spannug erwartet werden.

Bettina Lohaus

Malerei

Installationen

Texte

 

Meine Urgroßmutter war Hebamme, ich bin Künstlerin. Das kommt aufs Gleiche raus.

letzte Aktualisierung:

11.09.2017

 

online seit 12.06.2012

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