Bettina Lohaus
Bettina Lohaus

bewegte und unbewegte Objekte

Sind Sie an der Installation DIE VERSUCHUNG für eine Ausstellung interessiert, sprechen Sie mich an: Bettina Lohaus

DIE VERSUCHUNG

Rund1,8 Milliarden Handys und Smartphones wurden 2013 weltweit verkauft. Immer kürzere Produktzyklen verleiten zum Kauf eines neues Gerätes, obwohl das alte noch funktioniert.

Allein in Deutschland werden jährlich 30 Millionen gebrauchte Handys achtlos in Schublanden oder Mülltonnen versenkt.

Doch was geschieht mit dem ausgedienten Luxusschrott?

Unersättlicher Konsum des Westens vergiftet Kinder in Ghana Laut einer Studie der Baseler Convention von 2012, exportiert Großbritaninen am meisten Elektonikschrott nach Westafrika, gefolgt von Frankreich und Deutschland. Drei Jahre zuvor hatte eine andere Studie belegt, dass 70% aller Importe Ghanas elektronische Geräte ausmache, davon 30% funtkionsuntüchtig. Dieser Elektroschrott landet auf offenen Müllhalden, auf denen sich vor allem Kinder und Jugendliche angrenzender Slums tummeln und das wertvolle Kupfer, Stahl und Aluminium herausbrennen. Den dadurch freiwerdenden giftigen Bestandteilen Blei, Phosphor, Kadmium, Brom und Quecksilber sind die Kinder schutzlos ausgesetzt. Ähnliches ergaben bereits vor Jahren die Studien von Greenpeace, die den Elektonikschrott des Westens nach Indien und China verfolgten und dort erhöhte Schwermetallbelastungen der Luft in nächster Umgebung der unfachmännisch geführten Recyclinghöfe nachweisen konnten. 

Katalog zur Ausstellung SOS Sold Out Society

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„Das Kunstprojekt „Sold Out Society“ beschäftigt sich mit der Hinterlassenschaft und den unabsehbaren Folgen des Massenkonsums. Durch die ständig wachsende Überproduktion an Konsumartikeln, die beim Verbraucher ein permanentes Bedürfnis nach Luxus und nach Neuem weckt, lässt dabei die Frage nach dem Sinnvollen zunehmend in Vergessenheit geraten.

Die erworbenen Dinge werden weder nach dem Wert ihres Materials, noch nach dem Aufwand der Herstellung oder den Nutzungsmöglichkeiten bewertet, sondern dienen in vieler Hinsicht nur als Symbole und als Identifikation zu bestimmten Gesellschaftsgruppierungen. Die Entsorgung der Dinge geschieht nach Belieben und nicht Notwendigkeit. Die daraus resultierende Müllproblematik unserer Wohlstandsgesellschaft, führt zur wachsenden Belastung und Zerstörung unserer Umwelt.

Die Komplexität und Dimension der Problematik dieses Themas stellt einen besonderen Reiz in der künstlerischen Auseinandersetzung und eröffnet verschiedene Betrachtungsweisen. Dies führte drei Künstlerinnen aus dem Großraum Köln zusammen, die sich mit den unterschiedlichen Aspekten, ihren Stilrichtungen und Ausdrucksformen und den eigenen Perspektiven dieses Themas annehmen: Bettina Lohaus, Beatrix Rey und Silke Walther.

In der Installationen der Ausstellung „Sold Out Society“, die eigens für die AVG Köln von den Künstlerinnen konzipiert wird, ist der Abfall im Fokus der künstlerischen Auseinandersetzung.“

Auszug aus dem Katalog zur Ausstellung November 2014 in der AVG Köln. 

Bettina Lohaus

Malerei

Installationen

Texte

 

Meine Urgroßmutter war Hebamme, ich bin Künstlerin. Das kommt aufs Gleiche raus.

letzte Aktualisierung:

11.09.2017

 

online seit 12.06.2012

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41539 Dormagen

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Gleich bei der ersten Nummer ging das Publikum mit und die beiden Kölner Künstler, Jutta und Thomas Wilbertz weiter